Auf dem Blog von Mareike (chaosmacherin.de) bin ich auf Fragen zum Thema “Träumen” aufmerksam geworden. Da ich heute sowieso mal wieder sehr interessante Traumbilder hatte und diese vermantschen wollte, trifft sich das gut.
01) Kannst Du Dich oft an Deine Träume erinnern?
In so stressigen Zeiten wie aktuell eher schlecht/fragmenthaft. Das war schon mal wesentlich besser. Früher bin ich öfter in der Früh eine Stunde damit beschäftigt gewesen Träume auf zu schreiben. Mittlerweile bin ich meistens damit beschäftigt auf Weckwiederholung zu drücken ;) Das soll sich ändern.
02) Erinnerst Du Dich gerne an Deine Träume?
Definitiv! Ich finde sie meistens wahnsinnig spannend, komisch und inspirierend. Außerdem ist es interessant zu beobachten, wie sich die Träume mit der Zeit thematisch verändern. Früher hatte ich viel actionreichere Träume, was ich aber positiv fand. Zum Beispiel hat mir ein Typ gezeigt, dass ich im Traum die Gesetze der Physik ändern kann. Diese Lektion war recht schwer, weil es schwer war sich darauf zu konzentrieren. Von außen hätte es wohl ausgesehen wie eine schöne Ratte in ihrem Laufrad.
03) Sind Deine Träume eher positiv oder negativ?
Das kann man so nicht sagen. Ich glaube Träume an sich haben diese Qualität nicht. Also meiner Meinung nach kann man sie nicht in diese Klassen stecken. Ich finde es weder positiv, noch negativ, wenn mir im Traum ein Zombie nachrennt, oder ich vom Berggipfel springe und Ski fahre.
04) Ist schonmal einer Deiner Träume wahr geworden?
Schwer zu sagen. Wenn, dann erinnere ich mich gerade nicht daran.
05) Fürchtest Du Dich vor Deinen Träumen, wenn Du z.B. vorher einen Horrorfilm gesehen hast oder Dich schlechte Gedanken vorm Einschlafen bedrücken?
Nein.
06) Träumst Du eher lange Träume oder nur kurze “Ausschnitte”?
Sehr unterschiedlich. Eher lang, aber die Hälfte vergesse ich meistens zu schnell. Es fasziniert mich aber, dass manche Träume sich in Sequenzen unterteilen. Damit meine ich, dass sich gewisse “hard facts” im Laufe des Traums ändern. So wurde ein Baby im Traumverlauf zu zwei Marienkäfern – komisch fand das keiner.
07) Erzählst Du Deinen Mitmenschen von Deinen Träumen, weil sie Dich z.B. bewegen, oder schweigst Du darüber, weil Du Träume für unwichtig hältst?
Kommt auf die Träume an, würde ich sagen. Aber allgemein erzähle ich sie normalerweise nur nahe stehenden Personen, oder schreibe sie für mich auf. Diesbezüglich habe ich einfach kein so ein großes Mitteilungsbedürfnis. Für unwichtig halte ich sie nicht!
08) Wenn es möglich wäre, dass andere Deine Träume sehen können, würdest Du das erlauben?
Ich schätze nein, um ehrlich zu sein. Vielleicht in seltenen Fällen. Ich ziehe es vor meine Träume selbst aus zu legen und auch zu bearbeiten – beispielsweise mit Bildern.
09) Hast Du schonmal etwas geträumt und nach dem Du aufgewacht bist, konntest Du das Geträumte noch “fühlen”?
Ja, das war damals ziemlich heftig, muss ich sagen. Im Traum ist eine sehr gute Freundin gestorben, plötzlich. Dadurch bin ich ziemlich abrupt wach geworden, habe aber bestimmt eine Minute gebraucht, um zu realisieren, dass sie nicht gestorben ist.
10) Bist Du schonmal schlafgewandelt?
Früher bin ich öfter “aus dem Bett gerollt”. Später habe ich mich manchmal im Schlaf um 180° gedreht. Heute schlafe ich sehr ruhig, soweit ich informiert bin. Allerdings wäre Schlafwandeln in meinem Fall auch sehr ungünstig. Ich hab da so eine steile Treppe. Wahrscheinlich würde ich nur einmal schlafwandeln
11) Hast Du schonmal im Traum bemerkt, dass Du nur träumst
Ja. Ich habe mich einige Zeit lang intensiver mit dem Thema “Klarträumen” befasst. Mit der schwindenden Hingabe was das Aufschreiben betrifft sind diese jedoch auch seltener geworden.
12) Kannst Du manchmal Deine Träume steuern und dann tun und lassen, was Du willst?
Manchmal. Meistens funktioniert das aber nicht 100%ig. Fliegen ist ganz lustig. Ich ändere aber irgendwie lieber das Wetter, oder die Landschaft an sich.
13) Erzähl uns von Deinem schlimmsten Alptraum!
Ich glaube den habe ich weiter oben schon beschrieben. Allerdings würde ich mich da nicht so festlegen.
14) Erzähl uns Deinen schönsten Traum!
Ich finde Träume nicht schön, ich finde sie faszinierend. Da faszinieren die aktuellen Träume natürlich irgendwie immer am Meisten.
15) Kannst Du gut schlafen, wenn jemand anderes neben Dir im Bett liegt?
Ja, wobei die Bettgröße etwas hinderlich ist. Allerdings erinnere ich mich dann nicht so gut an Träume, weil ich dann in der Früh weniger “bei mir” bin. Wobei daran vielleicht auch das enge Bett schuld sein könnte :P
16) Gibt es eine Sache/Person/Tier/etc., von der Du besonders häufig träumst?
Ähm. *Überleg* Aktuell nicht, glaube ich .. .
17) Hat Dich schonmal ein Traum den ganzen Tag gedanklich beschäftigt?
Ja. Manchmal mehrere Tage. Bei besonders intensiven, komischen oder faszinierenden Träumen.
18) Träumst Du nur nachts oder bist Du auch eine Tagträumerin?
Früher habe ich sehr viel Tagträume gehabt. Das war meistens beim Gehen, so dass ich streckenweise nicht mehr viel vom Weg mitbekommen habe. Sehr interessante Sache. Mittlerweile ist das seltener, ich denke mehr. Aber doch, ab und an.
Das Bild oben zeigt eine Interpretation einer sehr kurzen, aber für mich interessanten Traumsequenz. Wir (ich bin in meinen Träumen nie alleine) waren bei einer älteren Dame in einem Zimmer. Sie wollte es anscheinend vermieten. Es war vielleicht 10m² groß und altgrün gestrichen, das Bett sah bequem aus. Eigentlich gab es in dem Zimmer nichts außer dem Bett und … der riesigen Fensterbank mit den blauen aufgespannten Regenschirmen drauf.
Als wir den Raum wieder verließen begann die Frau sich darüber auf zu regen (ich hatte sie nicht gefragt), dass die Mieter immer die Bänder der Regenschirme verlieren würden. Deswegen habe sie so viele Regenschirme. Neben der Türe ist ein Möglichkeit seine Kleidung auf zu hängen. Da sind auch ein paar Schirme, die jedoch geschlossen sind. Ich wundere mich über die Frau.

Oho! Tolles Stöckchen. Ich werde mir das auch klauen, denke ich. Für Träume bin ich ja immer zu haben. Vor allem finde ich es interessant, wie unterschiedlich die Menschen mit ihren Träumen umgehen.
Die kleine Illu gefällt mir. Das Blau ist so schön. Ich glaube, ich werde das auch für meinen Post übernehmen. Eine kleine Illustration dazu.
Liebe Grüße,
Durloth
hehe :D danke. ja also ich denk solange ich nicht in paris autofahren muss bekomm ich das irgendwie auf die reihe. es ist ja nicht so, dass man schlechter wird :P (hoffentlich)
ninette von http://hobbitmaedchen.wordpress.com hatte wohl auch so ne änliche idee, aber da geht’s eher darum bücher zu verleihen. ich dachte eher an verschenken oder naja, verleihen geht auch. muss ich mir halt mal überlegen. wenn du soetwas zusammen machen möchtest, kann man das ja mal besprechen.
Du hast dir ja ne Menge Arbeit gemacht, zum Thema träumen. Besonders gut gefallen mir die blauen Regenschirme. Sehen so transparent aus. Und zum Thema träumen, ich träume oft und sehr intensiv, manchmal in mehreren Teilen. Ich wache zwischendurch auf, wundere mich, wie real der Traum auch noch in der Gegenwart auf mich wirkt, schlafe wieder ein und träume den nächsten Abschnitt. Dann wache ich wieder auf, stehe auf und der Traum ist beängstigend gegenwärtig. Mit jeder Stunde nimmt die Erinnerung ab, als wenn sie jemand ausradiert. Auch wenn man ihn mit seinem ganzen Willen festhalten möchte. Einzige Gelegenheit wäre wirklich, den Traum aufzuschreiben, aber wer macht das schon. Selbst dann scheint das Geschreibsel nach einiger Zeit unwirklich und fremd, selbst wenn man es noch so lebhaft mit in den Wachzustand genommen hat. Die Erinnerung daran zerfließt, wie Sand in den Händen. Irre ist das. So erlebe ich es auf jeden Fall. Dir einen schönen Sonntag, lg aNette
Ich bin ganz bewegt. Das ist so schön und unheimlich. Ich bin auch noch total geflasht von einem Traum von heute nacht, in dem mal wieder alles um mich herum zusammengestürzt ist. Währenddessen hatte ich aber eine romantische Begegnung. Das nenne ich mal Apokalypse.
Mich freut’s erst, dass Du ‘zu mir’ gefunden hast. Der Austausch tut gut. Ich hatte die letzten Tage (Wochen?) einen derben kreativen Hänger und versuche gerade, mich da rauszubuddeln. Übel.
Also dann mal anne Arbeit. Oder ich bleibe einfach beim Träumen.